Friedrich Witt |
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Friedrich Witt (1770 - 1836)Konzerte für 2 Hörner
Im Wallersteiner Archiv findet sich danach ein Anstellungsdekret Friedrich Witts vom 21. Januar 1790, das besagt, daß Witt aus Mergentheim (!) seit dem 1. Oktober mit einem Jahresgehalt von 300 Gulden beim Hoforchester angestellt sei. In diesem Orchester wirkte er als Cellist. Der Fürst gewährte Witt mehrfach Urlaub für Konzertreisen. Einige dieser Reisen unternahm er ebenfalls in Wallerstein engagierten Klarinettisten Joseph Beer (1770 - 1819), so etwa nach Potsdam, Ludwigslust und Wien. Wahrscheinlich hielt sich Witt ab 1796 für eine längere Zeit in Wien auf. 1802 wurde dann Witt vom Würzburger Bischof zum Hofkapellmeister berufen. Dieses Amt hatte er bis zur Auflösung der Hofmusik 1814. Zusätzlich war er ab 1804 im neu gegründeten Würzburger Stadttheater Musikdirektor. Hochgeehrt starb er am 3.Januar 1836 in Würzburg. Wahrscheinlich wurden die vorliegenden Konzerte für 2 Hörner in der Phase seines Wiener Aufenthalts komponiert. Die Abschrift eines der drei Konzerte für 2 Hörner, die heute in der Musiksammlung der Nationalbibliothek in Wien aufbewahrt werden, trägt den vermerkt 1797. Für wen diese Konzerte komponiert wurden, kann nur vermutet werden. Vielleicht sind die Werke für die Hornisten Nagel und Zwierzina gedacht gewesen. Witt kannte diese noch aus seiner Anstellung am Hofe von Öttingen-Wallerstein. Beide Hornisten gingen in dieser Zeit nachweislich einige Male auf Tournee nach Wien. Der Musiksammlung der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien sei für die Genehmigung zur Erstveröffentlichung gedankt.
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| Update: 06. April 2008 | Fragen und Kommentare an
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