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Der Komponist Johann Sobeck, geboren 1831,
war von 1851 – 1901 1.Klarinettist der königlichen Oper in Hannover. Er wurde
verschiedentlich für seine Verdienste geehrt, so erhielt er den
könglich-preussischen Kronenorden IV.Klasse und die Herzoglich-Coburg-Gothasche
Verdienstmedaille für Kunst und Wissenschaft in Silber. 1914 starb Johann
Sobeck.
Sobecks Oeuvre umfasst zumeist kammermusikalische Werke für die Klarinette. Da
er ein großer Verehrer Beethovens war, unter anderem war er Mitglied des
Beethoven-Zirkels in Boulogne sur mer, ergänzte er dessen unvollendetes
Violinen-Konzert und arrangierte es für die Klarinette.
Wohl zu seinen wichtigsten Werken gehören die vier Quintette für Bläserquintett.
Im MGG wird auf Sobeck wie folgt verwiesen:
Aus der Menge der Quintettschöpfungen ragen die
Bläser-KaM. von F. Danzi, Reicha und G. Onslow hervor, von denen namentlich
Reicha einen bläsergerechten Satz zu schreiben wußte. Ihnen reihen sich bis zum
Ende des Jh. Joh. Sobeck, J. Röntgen und A. Klughardt, in der jüngeren
Vergangenheit Th. Blumer, E. Lendvai, H. Zilcher und Jos. Jongen an.
(Die Musik in Geschichte und Gegenwart: Blasmusik. Musik in
Geschichte und Gegenwart, S. 8234 (vgl. MGG Bd. 01, S. 1913) (c)
Bärenreiter-Verlag 1986)
4.Quintett op.23 für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott
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| Ausgabe als |
Art.-Nr. |
ISMN-Nummer |
Preis |
| Partitur +
Stimmen |
ROM 188 |
M-50154-101-0 |
25,00 € |
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