Parthia in D (4°496)     



 
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Parthia in D für 2 Flöten, 2 Oboen, 2 Klarinetten, 2 Hörner und 2 Fagotte & Kontrabass

Die vorgestellte Parthia in D entstand etwa 1784 in Wallerstein. Unter der Signatur HR III 4 1/2 4°496 findet sich in der Oettingen-Wallersteiner Hofbibliothek (heute verwahrt in der Universitätsbibliothek in Augsburg) die autographe Partitur.
Im Jahr 1783 kamen zur Hofmusik des Fürsten Kraft Ernst zwei Flötisten und ein weiteres Fagott hinzu. Aus diesem Anlass wurden in der 1782 komponierten Parthia in F (ROM 79), 1783 zwei Flötenstimmen dazu arrangiert . Diese hatten nur verdoppelnde Funktion. In der vorliegenden Parthia in D sind nun die beiden Flötenstimmen eigen-ständig komponiert.
Auffällig am Notentext ist noch die Tatsache, das die beiden Klarinetten etwas weniger und nicht so vordergründig komponiert wurden. Aus den Berichten über die Hofkapelle ist zu entnehmen, das um diese Zeit der Leistungsstand beider Klarinettisten etwas unter den anderen Bläsern lag.
 

Update: 06. April 2008 Fragen und Kommentare an  E-Mail: post@corno.de
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