Parthia in F (490)     



 
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Parthia in F  für 2 Oboen, 2 Klarinetten, 3 Hörner und 2 Fagotte

Die vorgestellte Parthia in F entstand 1783 in Wallerstein. Der Einsatz von 3 Hörnern und die jagdliche musikalische Thematik sollten die Hofjagd auch in der Hofmusik illustrieren. Das 3. Horn tritt dabei insofern besonders hervor, als dass es sowohl die Parthia mit einem Jagdsignal eröffnet, es aber auch in der tiefen Lage durch den Einsatz naturtonfremder Töne überrascht. Dies erforderte einen ausgezeichneten Musiker. Der neu angestellte Franz Zwierzina dürfte wohl hier sein Können effektvoll gezeigt haben. Wieder ein Beweis, das zur damaligen Zeit auch ein Seconde-Hornist (2.Hornist) als Solist auftrat.
Unter der Signatur HR III 4 1/2 4°490 findet sich in der Wallersteiner Hofbibliothek (heute verwahrt in der Universitätsbibliothek in Augsburg) die autographe Partitur in der oben genannten Besetzung. Zusätzlich existiert ein separater Stimmensatz, welcher eine Violonen-Stimme und 2 Flöten enthält. Die beiden Flöten sind nachträglich dazu komponiert worden, wohl um die zwei 1783 neu engagierten Flötisten zum Einsatz zu bringen. Die Violone verdoppelte noch einmal den Bass (2.Fagott). Für diese Edition wurde allerdings die autographe Partitur in ihre Besetzung als Bezugspunkt genommen.

Update: 06. April 2008 Fragen und Kommentare an  E-Mail: post@corno.de
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